Gasanschluss und Gasstrom (Druck)
prüfen
FID-Gerät:
FID zünden, Detektor muss Betriebstemperatur von 150°C erreicht haben! Siehe
2.3.4
Nach drücken
der Taste „Neue Messung“ erscheint das Fenster

Abb. 6: Parameterfenster f. neue
Messung
Im oberen Teil des Fensters wird das Temperaturprogramm des Säulenofens eingestellt. Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Arten von Messungen:
Isotherme Messungen:
Die Temperatur der
Trennsäule bleibt für die Dauer der Messung konstant.
Temperaturgeführte Messungen:
Bei vielen
Aufgabenstellungen ist es notwendig, während der Messung die Säulentemperatur kontinuierlich zu erhöhen.
Dazu ist die Eingabe von insgesamt vier Parametern notwendig
1. Mit
der Anfangstemperatur wird die Messung gestartet.
2. Die
Endtemperatur gibt die Temperatur am Ende der Aufheizphase an.
3. Der Aufheizbeginn gibt die Zeitspanne an, die vor dem Aufheizen isotherm verstreichen soll.
4. Die
Aufheizrate bestimmt die Geschwindigkeit, mit der die Temperatur während der
Aufheizung zunehmen soll. Sie wird in K/min angegeben.
Die einzelnen Werte des Temperaturprogramms können Sie mit den Pfeiltasten neben den jeweiligen Feldern einstellen. Die eingegebenen Werte werden auf Plausibilität geprüft und abhängige Werte entsprechend korrigiert. Stellen Sie zum Beispiel eine Endtemperatur unter die Anfangstemperatur ein, so wird die Anfangstemperatur auf denselben Wert wie die Endtemperatur abgesenkt.
Die
Mindesttemperatur für den Detektor beträgt 150°C. Bei einer höheren Endtemperatur wird der Detektor vor der Messung
entsprechend aufgeheizt. Die Temperatur des Injektors liegt normalerweise
30°C über der eingestellten Endtemperatur. Dieses Verhalten können Sie ändern,
indem Sie das Häkchen „Injektor Temperatur automatisch festlegen“ entfernen.
Die Detektortemperatur liegt 10°C über der höchsten Ofentemperatur. Säulenofen,
Detektor und Injektor müssen jetzt Zeit haben, die eingestellten Temperaturen
anzunehmen.
Die Eingaben
sind optional und haben für die eigentliche Messung keine Bedeutung. Sie sind
weitgehend selbsterklärend. Der Detektortyp wird vom System ermittelt und
kann nicht geändert werden.
Laden und Speichern von Methoden
Um die Einstellungen und Benutzerangaben nicht jedes Mal von Hand eingeben zu müssen, können diese als Methoden gespeichert und auch geladen werden. Die Angaben werden in eine Methoden–Datei mit der Endung *.gcm geschrieben. Es empfiehlt sich, einen Ordner anzulegen, in dem diese GC-Methoden gesammelt werden. Anleitungen zur Probenvorbereitung können in die Hilfe integriert werden.
Wenn Sie das
Parameterfenster mit „OK“ schließen, wird der Start der Messung eingeleitet.
Dazu ist es notwendig, dass die Temperaturen von Säule (Ofen), Injektor und
Detektor die vorgesehenen Werte erreicht haben. Sie werden davon in einem neuen
Fenster benachrichtigt:

Abb. 7: Dialogfenster Temperaturen
Sobald dies geschehen ist, ändert sich die Nachricht entsprechend:

Abb. 8: Dialogfenster Start der
Messung
Nun ist es
Zeit, Ihre Probe in die Spritze aufzuziehen, den Start zum Countdown durch
Knopfdruck einzuleiten und zum Ende des Countdowns zügig zu injizieren. Nach
dem Countdown erscheint der Messbildschirm.
Bei Geräten
mit Wämeleitfähigkeits-Detektor kann die Basislinie
durch Betätigen der entsprechenden Schaltflächen während der Messung justiert
werden.
Falls Sie die
Messung nicht vorzeitig abbrechen, wird das Ende der Messung wiederum in einem
Fenster angezeigt mit dem Hinweis zur Speicherung. Sinnvollerweise sollte die
Speicherung gleich auf einen Wechseldatenträger, z.B. USB Stick vorgenommen
werden. Auch die Speicherung über das Netzwerk ist möglich.